Lago di Garda - Riviera dei Limoni e dei Castelli 


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Tignale

Die Wallfahrtskirche von Madonna di Montecastello

Aufgrund der interessanten geschichtlichen Ereignisse sowie ihrer architektonischen und künstlerischen Schönheit ist diese Kirche eine der bekanntesten Kultstätten des ganzen Gardasees. Sie wurde auf den Resten einer antiken Burg erbaut und besteht aus der Casa Santa (Hauptteil), einem kleinen Tempel aus dem Jahre 802 n. Chr. Darin befindet sich eine Freske aus dem 14. Jh. aus der Schule Giottos. Interessant sind die Gemälde von Andrea Celesti (1637-1712) und einige Geschenke von Seiten der Gläubigen, unter denen sich die Weihgabe der Gemeinde Tignale für die Ermordung des Banditen Zuan Zanone (1617) befindet. Gleich neben der Wallfahrtskirche liegt die Klause, die jedes Jahr von Tausenden von Pilgern besucht wird. Längs der Auffahrtstraße (Kreuzweg) liegen die Kapellen mit den Geheimnissen des Heiligen Rosenkranzes. 

Das Zitronenge- Wächshaus von Pra de la Fam

An der Staatsstraße zwischen Gargnano und Campione liegt am Fuße einer 300 m hohen Steilwand das aus dem 18. Jh. stammende Zitronengewächs- haus „Pra de la fam" (wörtlich: Hungerwiese). 1985 wurde es teilweise von der „Comunità Montana dell'Alto Garda Bresciano" (Natur- schutzkommission des oberen Gardasees) restauriert und wird seither nach den traditionellen Regeln des ortsüblichen Zitronenanbaus in Stand gehalten.

Öffnungszeiten: Mittwoch 10.00 - 12.00 Uhr. Sommer: Mittwoch u. Sonntag 10.00 - 12.00 Uhr, Freitag 15.00 - 17.00 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Für Gruppen empfiehlt sich eine Voranmeldung.

Info:
Comunità Montana Alto Garda Bresciano
Via Oliva, 32 - 25084 Gargnano
Tel. +39 0365 71449 - Fax +39 0365 72585

Naturparks

Ein Besuch des Naturparks bedeutet jedoch nicht nur, in die Vielfalt der Gardaseelandschaft einzutauchen, sondern auch, sich den traditionellen Aktivitäten der Bevölkerung zu nähern: vom Fischfang bis zum Zitronen und Olivenanbau, von der Landwirtschaft bis zur Handwerksproduktion. All diese Tätigkeiten bestimmten Land und Volk lange vor dem Fremdenverkehr und bereichern den Tourismus heute durch die Vielzahl der Erfahrungen. Das Besucherzentrum des Naturparks erzählt uns von dieser Gegend, von ihrer Geschichte, von ihren Leuten. Damit wir sie besser kennen lernen, damit wir all das mitnehmen können, was der Gardasee uns zu bieten hat.

www.cm-parcoaltogarda.bs.it

Kirche von San Pietro

Die Kirche von San Pietro in Gardola, befindet sich etwa 200m von der Ortschaft entfernt auf einem kleinen elliptischen Hügel und bewahrt noch heute den Beinamen „Burg", auch wenn man nach zahlreichen Nachforschungen, mit etwas Vorsicht, von einem weit antikeren Ursprung, in der römischen Zeit, ausgehen kann. Der Altartisch, dessen Funktion, nach der Entweihung der Kirche unbekannt ist, besteht aus rosa Stein und nach mikroskopischen Untersuchungen, könnte er aus dem Tignaler Steinbruch des Monte Denervos stammen. Im ersten Weltkrieg, wurde die Fassade demoliert, um dort Lastwagen unterzustellen und in den fünfziger Jahren wurde das Gebäude in ein Theater umgestaltet und der Altar ins Oratorium von Olzano transportiert, wo er sich auch heute noch befindet. Anschließend, beim Ausheben eines Grabens für den Souffleurkasten, wurde ein gemauerter Schacht entdeckt, in dem sich ein Reliquienschrein aus Kalkstein befand. Im Jahr 2002, wurden die noch freiliegenden Ausgrabungen, schichtweise untersucht, wobei eine Sequenz festgestellt wurde. Diese Schichtfolge weist, was den Kultort betrifft, mindestens acht verschiedene Bauphasen auf.

Oleificio Biologico di Tignale

Das naturreine Olivenöl der landwirtschaftlichen Genossenschaft Cooperativa Latteria Turnaria in Tignale ist ein hochwertiges Produkt aus biologischem Anbau, das der höchsten Güteklasse angehört: nativ extra. Die Früchte, aus denen das Öl gewonnen wird, stammen von den Bäumen der Sorte Casaliva und Gargnà, deren gesundes Aussehen nicht nur eine Qualitätsgarantie, sondern auch eine wahre Augenweide ist: ein Beweis dafür, wie wohl es ihnen auf den sonnigen Terrassen des Naturparks Gardasee geht. Die Ernte erfolgt nach den traditionellen Regeln für hochwertiges Olivenöl. Die Früchte werden von Hand gepflückt und direkt in die Ölmühle gebracht, wo sie kalt gepresst werden. Das Öl zeichnet sich durch seine unverkennbare goldene Farbe und den fruchtigen Geschmack aus. Die Ölmühle von Tignale steht den Besuchern regelmäßig zur Besichtigung offen, wobei Ihnen das Personal gerne alle Auskünfte zum Verarbeitungsprozess und zu den Organoleptischen Eigenschaften des Öls erteilt; Sie können die Produkte hierbei auch erwerben.

Anschrift:

Oleificio Biologico di Tignale
Via XXIV Maggio - 25080 Tignale
Tel. +39 0365 73471 / 760006 / 73087

Geöffnet von Örtern bis ende Oktober Öffnungszeiten der Ölmühle für den Verkauf:
Dienstag von 10.00 bis 11.30 Uhr
Donnerstag von 17.00 bis 18.30 Uhr
Samstag von 17.00 bis 18.30 Uhr

Geführte Besichtigung Der Ölmühle:
Jeden Donnerstag um 17.00 Uhr (kostenlos)

Rifugio ANA

Von Gardola aus erreicht man den Berggipfel Cima Piemp (1208 m) über mehrere Wege: zu Fuß oder mit dem Mountainbike über zwei Wanderwege und mit dem Auto über eine 8 km lange asphaltierte Straße. Hier haben die Mitglieder der Tignaleser Gebirgsjägergruppe eine kleine, sehr urige Schutzhütte sowie eine kleine Kirche gebaut. Die Schutzhütte ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen in die Bergwelt, sie ist nicht bewirtschaftet, doch immer geöffnet und steht den Ausflüglern zur Rast, für eine Erfrischung oder zum Kochen zur Verfügung.

Die Kirche von San Zenone in Prabione

Sie wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jh. neu aufgebaut und besitzt ein einziges Kirchenschiff mit einem Hauptaltar, der dem Heiligen Zeno geweiht ist, und zwei Nebenaltären aus der Schule Boscais, welche den San Carlo Borromeo und die unbefleckte Muttergottes darstellen. Über dem Taufbecken befindet sich eine Orgel von Tonoli, einem der berühmtesten Orgelbauer Brescia.