GargnanoPalazzo FeltrinelliZwischen Oktober 1943 und April 1945 war das Gebäude, Werk des Architekten Solmi, der öffentliche Sitz von Benito Mussolini. Seine Privat-Residenz war hingegen die Villa Feltrinelli, die sich im Nord-Osten des Wohngebiets inmitten eines großen Parke direkt am Seeufer befindet. Heute finden im Palazzo Feltrinelli Tagungen und Sommerkurse für die ausländischen Studenten der Universität von Mailand statt. Die Kirche und das Kloster von San FrancescoDas Kloster wurde im Jahre 1266 von den Franziskanern gegründet, während die Kirche 1289 errichtet wurde. Der Innenhof des Klosters ist von Bogengängen umgeben, dessen Säulen Kapitelle mit Tiefreliefen von Fischen, Vögeln, Zitronen-, Zedernblättern und -früchten tragen. Palazzo BettoniDieses Werk des Architekten Adriano Cristofori (18. Jh.) gilt als schönster architektonischer Bau des Gardasees. Die Villa mit ihren breiten Freitreppen wird von einer Balustrade überragt, welche mit Steinstatuen aus der Mythik geschmückt ist. Villa Bettoni enthält kostbare Kunstwerke: Gemälde von Palma il Vecchio, Canaletto, Paolo Veronese, Andrea Celesti und Pitocchetto sowie antike Möbel, seltene Bücher, Stucke und Dekorationen. Sehr effektvoll ist der von Amerigo Pierallini angelegte Garten, der sich inmitten eines Halbrundes befindet. Der Ehemaliges GemeindehausDas ehemalige Gemeindehaus wurde im 16. Jh. in elegantem klassischem Stil errichtet. Seine architektonischen Linien verweisen auf Todeschini (1524-1603) und beherrschen den Platz und den Hafen. Ein unter dem Bogengang gelegener Gedenk- Stein erinnert an die Bombardierung von 1866. Kirche von San Giacomo di CalinoDiese Kirche liegt am Strand, 2 km nördlich des Wohngebietes zwischen üppigen Zitronengärten, und gehört zu den ältesten Glaubenszeugnissen am Gardasee. Auf der Fassade sind noch einige Fresken aus dem 13. Jh. erhalten, von denen eine den San Cristoforo, den Schutzpatron der Wanderer, darstellt. Die Pfarrkirche von San MartinoUrsprünglich (im 11. Jh.) auf den Ruinen eines römischen Gebäudes errichtet, wurde sie in der ersten Hälfte des 19. Jh. nach den Plänen des Architekten Rodolfo Vantini vergrößert. Nach diesem Projekt wurden zwei große Kuppeln errichtet, welche fünf Altäre mit Gemälden von Andrea Celesti, Andrea Bertanza und G. Bettino Cignaroli enthalten. Die Klause von San ValentinoSie erhebt sich auf der gleichnamigen Ortschaft auf etwa 700 m ü.d.M. und ist von Sasso aus zu Fuß über einen Maultierpfad zu erreichen. Von hier genießt man eine großartige Aussicht auf den See. Die vor kurzem restaurierte Kirche wurde im 17. Jh. errichtet und ist eine Gedächtnisstätte an die Pestplage. |
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